Tourismus

Tourismus

Stress lass nach! Wenn die Energiereserven zu Ende gehen und man sich nach einer Auszeit sehnt, dann kommt man am Besten nach Drosendorf. Hier gibt es noch Rückzugsorte, an denen die Zeit still zu stehen scheint. Nur ein paar Schritte in die unberührte Natur und die Welt gehört Ihnen ganz alleine. Beim „Bründl“ in Maria Schnee und beim „Urlauberkreuz“ kann man Ruhe finden und Kraft tanken.

Das romantische Städtchen kann auf eine vielseitige Geschichte zurückblicken. Es wurde auf einer Felsnase erbaut. Geschützt von einer doppelten Wallanlage und von der Thaya umflossen, die die Stadt zusätzlich von ihren Feinden abschirmte. 1278 wurden die mächtigen Befestigungsmauern dem böhmischen König Ottokar II. zum Verhängnis. Drosendorf ist die einzige Stadt Österreich, die heute noch von einer knapp 2 km langen, vollständig erhaltenen Stadtmauer umgeben ist.

Die Sommerfrische hat in Drosendorf eine lange Tradition. Sie war früher ein Muss für alle hitze- und staubgeplagten Städter. Wer träumt nicht davon, wieder einen Urlaub wie damals zu erleben? Wo Idyllen noch Idyllen waren und glitzerndes Wasser vor sich hin murmelte und plätscherte. Wieso damals? In der intakten Natur des Thayatales kann man das heute noch!

Der Erlebnisweg „Sommerfrische“ entlang der Stadtmauer mit dem Pavillon, Spielstationen, Hängematten und lauschigen Plätzchen zeigt Einblicke in die nostalgische Sommerfrische und gibt Anregungen mit auf den Weg.

Die Prangersäule, das Wahrzeichen der Gerichtsbarkeit und des Marktrechtes, stammt aus der Zeit um 1500 und ist eine der höchsten noch bestehenden Säulen im deutschen Sprachraum.

Das Schloss wurde an der östlichen Ecke des Stadtgebietes angelegt, um die ungeschützte Seite des Umlaufberges besonders verteidigen zu können. Die heutige Form erhielt das Schloss nach einem Brand Ende des 17. Jahrhunderts. Der romanisch-gotische Gebäudekern wurde im Renaissancestil ausgebaut. Das Schloss ist in Privatbesitz und wird als Frühstückspension geführt.

Seit 1702 befindet sich die Reliquie der Heiligen Valentina in der Martinskirche in Drosendorf. Auf einer Steintafel ist das Sterbejahr mit 317 angegeben. Die Gebeine stammen aus einer Katakombe bei Rom.

Obendrein wurden bei geologischen Untersuchungen im Raum Drosendorf 3,4 Milliarden Jahre alte Kristalle gefunden, und diese sind die ältesten Österreichs! Es handelt sich um wenige Zehntelmillimeter große Zirkone aus einem Quarzitgestein.

Am besten macht man sich ein Bild von der vielseitigen Geschichte dieses Städtchens bei einer Stadtführung!

Drosendorf ist auch ein idealer Ausgangspunkt für Kultur-, Wander- und Entspannungsurlauber.

Die vielen Wald- und Wanderwege bieten für Aktivurlauber, Sportler und Bewegungshungrige an allen Ecken und Enden mehr als genug Betätigungsmöglichkeit. Kinder erleben im Wald spannende Abenteuer. Dort kann man versteckte Höhlen entdecken und über den Baumwipfeln Bussarde beobachten.

Alle möglichen Wünsche der Gäste erfüllen die Drosendorfer Wirtsleute und laden zum Verweilen ein. Von der 4-Stern-Pension bis zum Urlaub am Bauernhof wird alles geboten. Neben einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis in den Gasthöfen erwarten Sie auch typische Schmankerl der Region. Die Wirtsleute haben zusätzlich Angebote für Vereine, Reisegruppen, Firmen- und Familienfeiern zusammengestellt.

(STR Ludwig Schneider)

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